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7.Spieltag
Spitzenreiter SV Victoria Seelow II baute seinen Vorsprung auf drei Punkte aus. Die TSG Rot-Weiss Fredersdorf/Vogelsdorf ist weiter im Aufwind und Schlusslicht SV Germania Lietzen weiter ohne Sieg. TSG Rot-Weiss Fredersdorf / Vogelsdorf - FSV Altranft '90 7 : 0 (3:0) 1:0 Marek Seruga (1.), 2:0 Kirill Kostrikov (11.), 3:0 Paul Wegner 14.), 4:0 Paul Wegner (52.), 5:0 Kay Neumann (64.), 6:0 Paul Wegner (75.), 7:0 Phil Dümling (77.) SR: Hübscher, N. Fitz, Kutschke Zuschauer: 55 Schon nach 25 Sekunden leitete Marek Seruga den hohen Sieg der Gast- geber auf dem Sportplatz Florastraße in Fredersdorf-Süd mit seinem 1:0- Treffer ein.Fünf Minuten später vergab er freistehend vor dem parierenden Keeper Steven Buike, der den Ball zur Ecke lenkte. Bereits in der 11.Minute erhöhte Kirill Kostrikov nach schöner Vorbereitung von den über rechts ein- laufenden Paul Wegner auf 2:0. Wegner zog drei Minuten später wieder los und diesmal allein an der Abwehr der Altranfter vorbei, schoss er den Ball zum 3:0 unter den Querbalken des Altranfter Tores. Keeper Buike hatte sich in den Anfangsminuten seinen Daumen ausgekugelt und musste nun aus dem Spiel. Der vielseitige Abwehrspieler Sebastian Schulz rückte in den Kasten der Altranfter und mit Marcus Block kam ein weiterer Feldspieler für den ausgeschiedenen Stammkeeper. Bis zur Pause hielten die Gäste den Rückstand stabil, dabei hätte Ricardo Jacoby seiner eigenen Mannschaft zum Eigentor verhelfen können, doch der neue Keeper Schulz holte den scharfen Schuss seines Mitspielers glänzend heraus. Die TSG baute das Spiel über den herausragenden Peter Höpner immer wieder neu auf. Auch Wegner war ständig vorn und hinten in Bewegung zu sehen. Er war es auch, der nach Wiederbeginn der Partie in Hälfte zwei das 4:0 markierte. Bei herrlichem Zusammenspiel mit Seruga, dessen Schuss der Altranfter Rocco Mahlitz von der Torlinie buchsierte, nahm er das Leder volley und schoss unter die Querlatte ein. Bevor er seinen dritten Treffer nach Vorarbeit Peter Opelts (75.) machte, lies er nach seinem Zuspiel auf den in die Spitze laufenden Kay Neumann, den besser positionierten zum fünften Tor für die Gastgeber einschiessen (64.). Das 7:0 wollte der Bruchmühler Schieds- richter Bernd Hübscher eigentlich nicht geben, doch sein Assistent Günter Kutschke hatte den Ball, der vom zuvor gerade eingewechselten Phil Dümling unter die Latte getroffen wurde, beim Aufsetzen hinter der Torlinie gesehen (77.). In den letzten 10 Minuten parierte Keeper Schulz gegen Neumann zweimal grossartig. Altranft blieb weiterhin die einzige Mann- schaft ohne Auswärtstor in der bisherigen Saison. MOZ-Artikel: Aus Sicht der Gastgeber waren „nach einer Viertelstunde die Fronten geklärt“. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken schaltete die TSG einen Gang zurück, spielte jedoch konzentriert bis zum Ende, traf wie in besten Zeiten und scheint wieder im Kommen. Altranft blieb wie in den bisherigen Auswärtsspielen im Angriff ohne Biss. Die Bilanz: Vier Niederlagen und 0:23 Tore. SV Victoria Seelow II - SV Hertha 23 Neutrebbin 3:2 (1:0) 1:0 M. Schröder (45.+1), 1:1 Herrmann (56.), 1:2 Schade (70.), 2:2 M. Schröder (78.), 3:2 Vorndamm (87./FE) Gelb-Rot: Patrick Geue (Neutrebbin/82.) SR: Friedrich, Lange, Zabel Zuschauer: 120 Als „heiß umkämpft“ bezeichnete Seelows Coach Ronald Schulz die Spitzenpartie. „Hertha, spielte stark, verstand super zu kontern, zog sich nach der 2:1 Führung jedoch zu sehr zurück. Der Sieg für uns durch den Foulelfmeter drei Minuten vor dem Ende glücklich.“ Die Kreisstädter wiederholten damit ihren Vorjahreserfolg, setzten ihre ungeschlagene Serie fort und liegen nun drei Punkte vor Verfolger Rehfelde. SG Grün-Weiss Rehfelde - MTV 1860 Altlandsberg 0:0 SR: Loßner, Schulz, Bikszadi Zuschauer: 98 Eine ausgeglichene Partie zwischen Auf- und Absteiger, in der in erster Linie die Torhüter im Mittelpunkt standen. Aus Sicht des Rehfelder Trainergespanns um Helfried Hedemann war die Punkteteilung „gerecht“. SG Rot-Weiss Neuenhagen - SV Germania Lietzen 5:1 (1:1) 0:1 Fudel (4.), 1:1 Pergamenter (29.), 2:1 Gursche (51.), 3:1 Pergamenter (57.), 4:1 Radünz (69.), 5:1 Pergamenter (89.) SR: M. Spitzer, Topel, F. Spitzer Zuschauer:58 „Nach anfänglich schwachem Beginn und Lietzens Führungstreffer wurde das Spiel unserer Mannschaft besser“, urteilte Neuenhagens Co.-Trainer Norbert Heinze. Lietzen verlor nach dem Wechsel zusehends die spielerische Linie und besaß keine Alternative zu den Neuenheganer Aktivposten David Pergamenter und Robert Herold. FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 - SV Jahn Bad Freienwalde 3:0 (1:0) 1:0 Fels (21.), 2:0 Herbrich (54.), 3:0 Fels (77.) SR: Will, Saul, Ziehe Zuschauer: 95 „Der Kleinste war der Größte auf dem Feld“ aus Sicht der Gastgeber. Tino Fels beeindruckte in der Tat mit einer tadelsfreien Leistung und trug mit zwei Toren maßgeblich zum Sieg gegen die Kurstädter bei. In der auf „gutem Niveau“ stehenden Begegnung waren die Gäste in der ersten Hälfte ebenbürtig, gerieten nach dem zweiten Gegentreffer jedoch auf die Verliererstraße. SV Gartenstadt '71 - SV Blau-Weiss Turbine Lebus 1:4 (1:1) 1:0 Szudra (15.), 1:1 Wollank (25.), 1:2 Winkel (65.), 1:3 Richter (71.), 1:4 Thäns (85.) SR: Becker, Reimschüssel, Prüfert Zuschauer: 80 „Lebus zeigte sich nach der Anfangsviertelstunde ballsicherer und gewann verdient“, schätze SVG- Trainer Martin Zobel ein. Seine Mannschaft konnte zwar in Führung gehen. Nach dem Ausgleich durch direkt verwandelten Freistoß von Danny Wollank übernahm Lebus jedoch mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. SV Blau-Weiss Petershagen/Eggersdorf II - SV Grün-Weiss Letschin 1922 1:2 (1:2) 0:1 Jarke (16.), 0:2 Redlich (27.), 1:2 Barsch (45.) SR: Scharff, Heise, Wurche Zuschauer: 45 Ehe die Doppeldörfler nach dem Wechsel so richtig ins Spiel fanden, hatte Letschin die Partie bereits entschieden. Blau-Weiss dominierte zwar die zweite Hälfte, erarbeitete sich auch zahlreiche Einschussmöglichkeiten, ließ aber im Abschluss Präzision vermissen. „Ein Remis wäre gerechter gewesen“, urteilte Co-Trainer Bernd Bolte. Hennickendorfer SV '90 - SG Lichtenow/Kagel 1:1 (1:1) 1:0 K. Herdam (17.), 1:1 Klier (43.) SR: Wollermann, Malick, Fricke Zuschauer: 40 Der Aufsteiger begann druckvoller, besaß schon in der zweiten Minute die Möglichkeit zur Führung. „Erst im weiteren Spielverlauf kam unsere Mannschaft besser ins Spiel. Das 1:0 zu diesem Zeitpunkt überraschte aber“, so HSV-Betreuer Detlef Ritsche. Der Aufsteiger ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken und kam noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Nach dem Wechsel verflachte die Partie und endete leistungsgerecht.
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