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TSG Rot-Weiss Fredersdorf/Vogelsdorf Die Gesichter der TSG-Elf verändern sich von Spieltag zu Spieltag wie das Wetter. Im Sonnabendspiel gegen das abstiegsgefährdete Gartenstadt sprach sogar Spielführer Marek Seruga von einer Partie „Not gegen Elend“ und nannte als Beste auf dem Platz das Schiedsrichtertrio. Von vielen Tor- chancen wurde nicht eine genutzt. Beim 1:1 musste ein Eigentor Garten- stadts für die Führung herhalten. Ganz anders die Partie gegen Buckow/ Waldsieversdorf. Trotz aller Freundschaft zu Concordia. Die Torproduktion der Seruga und Co. lief diesmal auf Hochtouren. Und Ähnliches könnte sich die Mannschaft für die Begegnung in der Kreisstadt vornehmen. SV Hertha 23 Neutrebbin Der gejagte Tabellenführer ließ sich weder vom Rückstand auf eigenem Platz gegen Lebus noch von dem im Auswärtsspiel gegen Lichtenow/Kagel beeindrucken. Herthas Fußballchef Thomas Pfahl nannte das 3:2 gegen Lebus einen „Arbeitssieg“. Mehr Lob gab's vom Lichtenow/Kageler Co-Trainer Carsten Rischk. „Neutrebbin reagierte auf den Rückstand wie eine echte Spitzenmannschaft.“ Die Herthaner scheinen für die verbleibenden sechs Spiel- tage nach dem Pokalaus für die Meisterschaft gut gerüstet. Am kommenden Sonnabend wartet Schlusslicht Hennickendorf auf den Spitzenreiter. SG Rot-Weiss Neuenhagen Der härteste Konkurrent Neutrebbins um die Meisterschale ließ sich nicht abschütteln. Trotz englischer Woche mit zusätzlichem Sieg im Pokalhalbfinale gegen Golzow und dank Kevin Radünz. Der Torjäger im Rot-Weiss-Dress traf in den drei Spielen sieben auf einen Streich und scheint im richtigen Moment wieder frühere Qualitäten zurück zu gewinnen. Im auswärtigen Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Rehfelde besaß er mit drei Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg. Gegen den nächsten Gegner Lebus besitzen die Randberliner Heimrecht. Im Fernduell mit den Herthanern ein kleiner Vorteil. SG Grün-Weiss Rehfelde Der Aufsteiger und Tabellendritte gehörte mit zwei Niederlagen zu den großen Verlierern des Wochenendes. Davor noch auf Tuchfühlung zum Spitzenduo, schmerzte besonders die Auswärtsniederlage gegen die Landesligareserve von Petershagen/Eggersdorf. Das vor der Saison ausgegebene Ziel, einen Platz unter den ersten Fünf zu belegen, ist aber noch in Reichweite. Der Vorsprung zu den nachfolgenden Mannschaften ist jedoch stark ge- schrumpft. Schon am kommenden Spieltag kann die Mannschaft gegen Altranft wieder in die Erfolgsspur zurück finden und die Minikrise beenden. SV Victoria Seelow II Sechs Punkte fuhren die Kreisstädter ein. Mit der maximalen Ausbeute überholten sie Buckow/Waldsieversdorf und Fredersdorf/Vogelsdorf und stießen auf den vierten Platz vor. Bei den Erfolgen gegen die abstiegsgefährdeten Mannschaften Hennickendorf und Garten- stadt stand den Victorianern allerdings das Glück zur Seite. Der Siegtreffer gegen den HSV '90 fiel in der Nachspielzeit. Das entscheidende 2:0 gegen den SVG '71 gelang in der Schlussminute der Partie. Am Sonntag erwarten die Kreisstädter im Rahmen eines Sport- und Spielfestes Fredersdorf/Vogelsdorf. Gegen die Terletzki-Truppe kassierten die Victorianer in den letzten drei Begegnungen jeweils Niederlagen und 17 Tore. FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 Vor den Nachholspielen liebäugelte Concordia mit dem dritten Tabellenplatz. Doch offen- sichtlich fehlte den Rosenstädtern Luft und Schussgenauigkeit nach dem verlorenen Pokal- halbfinale gegen Lichtenow/Kagel. In Lietzen schoss David Wegner mit dem ersten Angriff ein Traumtor und Concordia in Führung. Germania durchkreuzte jedoch im Spielverlauf weitere Siegträume gründlich. Vom Regen buchstäblich in die Traufe kam die Truppe von Denis Schulz zwei Tage später gegen Fredersdorf/Vogelsdorf. Mit 0:6 kassierte sie die höchste Saisonniederlage. Das Ergebnis dürfte beim kommenden Gegner Altlandsberg einige Hoffnungen mehr keimen lassen. SV Blau-Weiss Turbine Lebus Im Sonnabendspiel gegen Spitzenreiter Neutrebbin verpasste die Mannschaft nur knapp einen Punktgewinn. In der starken Schlussphase war sie dem Sieg sogar nahe. Der An- schlusstreffer kam jedoch zu spät. Im Montagspiel gegen Altranft holte sie den nach. Höchste Eisenbahn. Mit einer zweiten Niederlage wäre die Truppe von Sigurd Hilliges in die abstiegsgefährdete Zone geraten. Die Gefahr ist jedoch mit dem Erfolg gegen des FSV nicht gebannt. Schon der kommende Gegner Neuenhagen ist aus anderem Holz geschnitzt. Bangemachen gilt für Hilliges jedoch auch gegen die favorisierten Randberliner nicht. SV Blau-Weiss Petershagen/Eggersdorf II Die Landesligareserve der Doppeldörfler überraschte in zweifacher Hinsicht. Positiv in der Begegnung am Ostersonnabend gegen den Tabellendritten Rehfelde. In einer aus Sicht der Gastgeber „niveauvollen Kreisligapartie“ liefen die Doppeldörfler zu großer Form auf und gaben nach 4.0-Führung den Gästen 4:2 das Nachsehen. Als negativ muss dagegen Auftritt und Ergebnis zwei Tage darauf beim Tabellenletzten Hennickendorf angesehen werden. Nicht annähernd an die Qualität des ersten Spiels heran reichend, kamen die Doppeldörfler über ein Remis nicht hinaus. Am kommenden Spieltag hat Blau-Weiss Heimrecht und muss sich für einen Erfolg gegen die kampfstarken Lietzener sichtlich steigern. SV Germania Lietzen Mit zwei Erfolgen räumte die Mannschaft optimal ab. Gegen Buckow/Waldsieversdorf und Bad Freienwalde zeigten sich einmal mehr die sprichwörtlich kämpferischen Tugenden der Germania-Elf. Die Siege kamen nach dem Pokalaus im Viertelfinale gegen Golzow scheinbar zum richtigen Zeitpunkt und verschafften der Mannschaft Luft im Abstiegskampf. Kann die Truppe um Trainer Sven Küpker daran im kommenden Auswärtsspiel gegen Petershagen/ Eggersdorf II anknüpfen, dürfte der Planung für die kommende Saison in der Eliteliga des Kreises nichts mehr entgegen stehen. SV Grün-Weiss Letschin 1922 Niederlage und Sieg wechselten bei der Oderbruchmannschaft einander ab. Nach der Nie- derlage gegen Aufsteiger Lichtenow/Kagel wog der glückliche Erfolg gegen den direkten Mitkonkurrenten Altlandsberg schwer im Kampf um den Klassenerhalt. Die Abstiegsgefahr konnte Grün-Weiss zumindest bis zum kommenden Spieltag bannen. An dem wartet mit Gartenstadt der Tabellenvorletzte. Der Tanz auf dem Vulkan geht also weiter. FSV Altranft 90 Der Ehrgeiz im brisanten Ortsderby gegen Bad Freienwalde trieb den FSV mehr als in an- deren Spielen an. Er brachte den verdienten Sieg. Doch bereits 48 Stunden später erinnerte die Niederlage in Lebus an die sich bis auf eine Ausnahme durch die bisherige Saison zieh- ende Auswärtsschwäche. Sechs Spieltage vor Spielzeitende muss der FSV noch Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Gegen den kommenden Gegner Grün-Weiss Rehfelde, dazu noch auswärts, dürfte das nicht einfach werden. SG Lichtenow/Kagel Der Aufsteiger verkraftete drei Spiele binnen fünf Tage besser als erwartet. Mit dem Vor- dringen ins Finale des Pokalwettbewerbs gegen Buckow/Waldsieversdorf am Donnerstag und im Punktekampf gegen Neutrebbin und Letschin bewies die Truppe um Trainer Philipp Buchloh nicht nur kämpferische Qualitäten. Die sind auch im kommenden Auswärtsspiel gegen Bad Freienwalde gefragt. Für Lichtenow/Kagel ist der Klassenerhalt noch in Frage gestellt. Ein Sieg könnte ein wenig Luft verschaffen. MTV 1860 Altlandsberg Der Landesklasseabsteiger steht nach den Niederlagen des Wochenendes mit einem Bein bereits wieder mit dem Rücken zur Wand. Mit der Niederlage in Neuenhagen konnte MTV- Trainer Kay Krautien rechnen. Der Spiel- und Punktverlust gegen das ebenfalls abstiegge- fährdete Letschin schlug heftiger ins Kontor. Diese Partie sollte gewonnen werden. Mit einer Niederlage im Auswärtsspiel am Sonnabend gegen Buckow/Waldsieversdorf würde sich der Abwärtstrend fortsetzen. SV Jahn Bad Freienwalde Die Kurstadtmannschaft gehörte zu den großen Verlierern des Wochenendes. Beide Heim- spiele gingen verloren und warf die Mannschaft auf den drittletzten Platz zurück. Die Ent- täuschung seitens Trainer Jörg Neumann allzu verständlich. Für ihn gibt es nur noch ein Ziel. „Mit allen Mitteln die Klasse halten. Koste es was es wolle.“ Den Auftakt dazu kann die Kurstadtmannschaft gegen Aufsteiger Lichtenow/Kagel an gleicher Stelle vollziehen. Der Pokalfinalist liegt zwei Punkte und Plätze vor dem Gastgeber. SV Gartenstadt '71 Ein Punkt aus den beiden letzten Spielen war zu wenig, um sich etwas Luft zu verschaffen. Kreisligatauglichkeit konnte weder gegen Seelow II noch gegen Fredersdorf/Vogelsdorf trotz des überraschenden Remis nicht nachgewiesen werden. Bekommt der SVG in den kommenden Spieltagen nicht die Kurve nach oben, wird es bedrohlich eng auf der Zielgera- den. Ein Sieg gegen den kommenden Konkurrenten Letschin könnte dem entgegen wirken. Hennickendorfer SV '90 Der Abstieg der traditionsreichen Mannschaft aus der Kreisliga scheint nicht mehr abwend- bar. Der HSV '90 hat mit 21 zwar die bisher wenigsten Spiele absolviert. Das Restpro- gramm hat es jedoch in sich. Nach der unglücklichen Niederlage gegen Seelow II und dem ersten Punktgewinn der Rückrunde beim 1:1 gegen Petershagen/Eggersdorf erwartet David HSV '90 mit Neutrebbin den Goliath der Staffel.
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